Jahresberichte
Jahresbericht 2025 der Schulleitung
Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger,
stellen Sie sich einen Weg vor, auf dem ein Kind Schritt für Schritt das Gehen lernt. Auf der einen Seite des Weges gibt es Eltern, die jeden Stein aus dem Weg räumen, damit bloss kein Stolpern geschieht. Auf der anderen Seite jedoch öffnet sich ein breiter, unübersichtlicher Jahrmarkt – hell beleuchtet, voller Angebote, Eindrücke und Verlockungen. Dort hinein dürfen Kinder oft schon sehr früh allein gehen, ohne dass jemand ihnen erklärt, wo die Gefahren lauern oder welche Wege sinnvoll sind.
Dieses Spannungsfeld prägt unsere Zeit: Während Kinder im Alltag manchmal überbehütet sind, bewegen sie sich im digitalen Raum erstaunlich oft unbeaufsichtigt. So fehlt auf der einen Seite die Möglichkeit, Widerstandskraft und Selbständigkeit im realen Leben zu entwickeln, während auf der anderen Seite gerade dort, wo Orientierung und Schutz nötig wären, Begleitung und klare Grenzen zu kurz kommen.
Für uns als Schule bedeutet dies eine doppelte Aufgabe: Wir wollen Räume bieten, in denen Kinder sich ausprobieren dürfen, auch wenn Fehler passieren – und gleichzeitig Werkzeuge vermitteln, um sich sicher und verantwortungsbewusst im digitalen Umfeld zu bewegen. Unser Ziel bleibt es, sie Schritt für Schritt auf einen Weg zu führen, auf dem Selbstvertrauen und Eigenverantwortung wachsen können – in einer Welt, die analog wie digital immer komplexer wird.
Entwicklungsschwerpunkte
Trainingsraum ab dem Schuljahr 2025/26
Ab dem Schuljahr 2025/26 verzichtet die VSG Bürglen im Zyklus 1 und 2 auf klassische Hausaufgaben. Ein zentrales neues Element wird der Trainingsraum sein. Damit rücken das individuelle, handlungsorientierte Lernen sowie das Vertiefen der Kulturtechniken noch stärker in den Mittelpunkt.
Das Thema Hausaufgaben beschäftigt uns als Schule schon länger – sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf pädagogischer Ebene. Im Schuljahr 2024/25 haben wir uns im Rahmen einer Denkfabrik intensiv damit auseinandergesetzt. Über das ganze Schuljahr hinweg wurden verschiedene Perspektiven beleuchtet, Gespräche geführt und Ideen diskutiert. Dabei ging unser Denken über das Thema Hausaufgaben hinaus: Der Blick in die Zukunft – insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – zeigt, dass die Festigung der Kulturtechniken noch wichtiger wird, weil sie das Fundament für ein souveränes und reflektiertes Handeln in einer zunehmend komplexen, digitalen Welt bilden.
Der Trainingsraum bietet den Schülerinnen und Schülern ab dem Schuljahr 2025/26 die Möglichkeit, zusätzlich und unter Anleitung einer Lehrperson an Grundfertigkeiten wie Lesen, Rechnen oder Vokabeln zu arbeiten. Das Angebot findet an zwei Nachmittagen pro Woche nach dem Unterricht statt.
Das Üben zu Hause, insbesondere im Rahmen des Leselernprozesses, bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil. Ebenso bleibt der Einblick der Eltern in den Lernprozess ihres Kindes zentral. Dieser wird durch die Lernjournale, mitgebrachte Arbeiten und offenen Türen für Besuche gewährleistet.
Veto-Prinzip
In diesem Schuljahr erhielten alle drei Zyklen am 27.09.2024 einen ersten Einblick in das Veto-Prinzip von Maike Plath. Dabei wurde die Thematik «Vom Gehorsam zur Selbstverantwortung» intensiv behandelt.
Das Veto-Prinzip ist ein Führungsansatz, der darauf abzielt, demokratische Entscheidungsprozesse in Teams oder Organisationen konstruktiv und respektvoll zu gestalten. Im Kern ermöglicht das Veto-Prinzip einzelnen Beteiligten, eine Entscheidung zu stoppen oder kritisch zu hinterfragen, bevor sie umgesetzt wird. Dies schafft Raum für offene Kommunikation, Reflexion und das Berücksichtigen unterschiedlicher Perspektiven.
Das Prinzip beruht darauf, dass ein Veto nicht als blosser Widerstand oder Blockade verstanden wird, sondern als wertvoller Impuls, um Verantwortung und Klarheit zu fördern. Es soll helfen, Entscheidungen nicht vorschnell durchzusetzen, sondern sie im Sinne des Teams und der gemeinsamen Werte zu überprüfen. So können Konflikte frühzeitig erkannt und konstruktiv gelöst werden.
Maike Plath ergänzt das Veto-Prinzip durch «Führungsjoker» wie Tempo, Klarheit, Verantwortung, Störgefühl sowie Freispiel und Blick von aussen, die zusammen ein flexibles, integratives und reflektiertes Führungsverhalten unterstützen. Das Veto-Prinzip ist damit ein Werkzeug, das sowohl das individuelle als auch das kollektive Handeln in Führungssituationen demokratischer und bewusster macht.
Bereits jetzt ist der nächste Weiterbildungstag angekündigt: Am 07.08.2025 findet die zweite Veranstaltung mit Maike Plath statt. Im Fokus wird erneut das Veto-Prinzip stehen, diesmal vertieft durch die Thematik «Der Weg zum Führungstyp Schildkröte».
Neubau – ein Blick in die Zukunft
Der Neubau unserer Schule ist nach wie vor in Planung, der Baustart ist für 2026 vorgesehen. Schon jetzt beschäftigt uns die Frage, wie die neuen Räume eingerichtet sein sollen, damit sie das Lernen optimal unterstützen und auf die Zukunft ausgerichtet sind. Deshalb haben sich im vergangenen Schuljahr Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler zusammengefunden, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.
Mit Bauplänen im Massstab 1:30 sowie kleinen Figuren, Tischen und Utensilien wurde kreativ gestaltet und ausprobiert, wie Lernlandschaften entstehen können, die Begegnung, Konzentration und Zusammenarbeit gleichermassen ermöglichen. Dabei sind viele inspirierende Modelle und Gedanken zusammengekommen, die am Ende der Baukommission übergeben wurden.
So ist schon heute sichtbar: Der Neubau ist nicht nur ein architektonisches Projekt, sondern ein gemeinsamer Gestaltungsprozess, der die Bedürfnisse und Ideen unserer Schulgemeinschaft ernst nimmt und Raum für zukunftsgerichtetes Lernen schafft.
Digitaler Wandel in der Schulorganisation – Einführung von «escola»
Im vergangenen Schuljahr hat unsere Schule den Schritt auf die Plattform «escola» vollzogen. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Schuladministrations-Tool, das Eltern einen zentralen Überblick verschafft und die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus bündelt. Termine, Informationen und Mitteilungen sind nun übersichtlich und jederzeit aktuell in einer App abrufbar. Damit reduzieren wir den Versand von Papierbriefen auf ein Minimum und stellen sicher, dass Informationen verlässlich und schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Der Übergang zu dieser App-gesteuerten Lösung ist insgesamt erfreulich gelungen. Natürlich mussten unterwegs einige Stolpersteine beseitigt und Abläufe angepasst werden – ein normaler Prozess bei solch grundlegenden Veränderungen. Umso mehr zeigt sich nun, dass die neue Lösung nicht nur den administrativen Alltag erleichtert, sondern auch Transparenz und Verbindlichkeit im Kontakt mit den Eltern stärkt.
Mit «escola» haben wir einen wichtigen Schritt hin zu einer zeitgemässen, nachhaltigen und klar strukturierten Kommunikation getan – im Sinne einer Schule, die sich den Chancen der Digitalisierung bewusst öffnet und diese verantwortungsvoll nutzt.
Besondere Anlässe
Auch in diesem Schuljahr fanden unzählige Anlässe, viele Exkursionen und die traditionellen Lagerwochen statt. Allen, die zum Gelingen dieser Besonderheiten beigetragen haben ein grosses Dankeschön!
Stellvertretend für alle Anlässe gewähren wir vertieftere Einblicke in vier Ereignisse:
Die Lernlandschaften Palux und Ping besuchten im Rahmen ihrer Natur-, Mensch- und Gesellschaftsthemen das Massnahmenzentrum Kalchrain. In einer Führung der Leitung erfuhren die Schülerinnen und Schüler einiges über das Massnahmenzentrum aber auch, was wichtig ist, wenn es ums gemeinsame Zusammenleben und den gemeinsamen Umgang untereinander geht.
Der alljährliche «Kulturelle Anlass» führte die Schülerinnen und Schüler aus den Zyklus 1 und 2 dieses Schuljahr wieder einmal ins Theaterhaus nach Weinfelden. Thematisch stand in beiden Zyklen der Umgang mit Emotionen im Mittelpunkt. Für die Kinder im Zyklus 1 wurde die Vorstellung «Herr Dachs macht ein Fest» gespielt: Herr Dachs wacht eines Morgens schlecht gelaunt auf und vergrault beim Spaziergang alle Waldtiere. Als sich seine Stimmung bessert, wollen die anderen nichts mehr von ihm wissen. Um sich zu entschuldigen, lädt er alle zu einem Schlechte-Laune-Fest ein. Dort vergessen alle ihre schlechte Laune und feiern gemeinsam – mit einem fröhlichen Happy End.
Im Zyklus 2 stand das Stück «Die Insel» auf dem Programm: «Die Insel» erzählt die Geschichte eines Mädchens, das in einer Welt zurechtkommen muss, die nicht perfekt ist. Sie lernt eine Realität kennen, die manchmal schmerzt, manchmal aber auch echtes Glück mit sich bringt.
Autorenlesung an der Sekundarschule
Ein besonderes Highlight im Schuljahr war die Autorenlesung, die in Zusammenarbeit mit dem DaBux-Verlag stattfand. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler bis zu fünf Kurzgeschichten gelesen und sich intensiv mit den Inhalten auseinandergesetzt. Umso spannender war es, als drei der Autorinnen und Autoren persönlich an unserer Schule zu Gast waren.
In einer lebendigen Lesung nahmen sie die Jugendlichen mit in ihre Geschichten, gaben Einblicke in ihre Schreibprozesse und zeigten, wie aus ersten Ideen spannende Handlungen und glaubwürdige Charaktere entstehen. Dabei wurde deutlich: Gute Literatur lebt nicht nur von Sprache, sondern auch von Kreativität, Mut und Ausdauer.
Die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen zu den Büchern stellen, eigene Eindrücke teilen und sich auch selbst gestalterisch einbringen, indem sie alternative Cover zu den Geschichten entwarfen. So entstand ein intensiver Austausch, der Literatur greifbar machte und Lust auf eigenes Lesen und Schreiben weckte.
Tag der Muttersprachen
Am 21. Februar, dem internationalen Tag der Muttersprachen, verwandelte sich unsere Schule in ein buntes Sprachenhaus. Für ihr erstes Projekt plante die Arbeitsgruppe (AG) einen besonderen Halbtag, der ganz im Zeichen der Mehrsprachigkeit stand. Jede Lehrperson bereitete dafür einen eigenen Workshop vor – mal kreativ, mal spielerisch, mal überraschend anders. So konnten die Schülerinnen und Schüler Sprache aus vielen Perspektiven erleben: als Klang, als Spiel, als Ausdruck von Kultur und Identität.
Besonders bereichernd war die Durchmischung der Jahrgänge. Ältere und jüngere Schülerinnen und Schüler arbeiteten Seite an Seite, tauschten sich aus und staunten miteinander über die sprachliche Vielfalt in ihren Klassen. Die Freude war spürbar, die Neugier gross – und spätestens in der Znünipause, als Wegli und Prügeli verteilt wurden, war die Stimmung ausgelassen und fröhlich.
Das positive Echo aus dem Lehrerteam bestätigte, wie wertvoll dieser Halbtag war. Er hat gezeigt, dass Sprachen Brücken bauen und uns näher zusammenbringen – und dass es sich lohnt, diese Vielfalt gemeinsam zu feiern.
Medienerziehung im Zyklus 1
Unter der Organisation der SSA, Nadja Odermatt, wurden die beiden Referenten Jessica Bienz und Fabio Martins von Zistig.ch für eine Elternbildung im Bereich Medienbildung engagiert.
Bienz und Martins gingen in ihrem Referat auf das Thema der Medienerziehung im Kindesalter ein. Dabei erläuterten die beiden Experten anschaulich die Sinnhaftigkeit des Verbietens der Bildschirme respektive dessen altersgerechten Einsatzes. Die beiden Referenten gingen auf die gestellten Fragen der Teilnehmenden ein.
Im Anschluss wurden die beteiligten Eltern eingeladen, eine Rückmeldung zu geben. Anhand dieser wurde entschieden, das Format der Medienerziehung zukünftig anders zu gestalten. Im nächsten Schuljahr wird es einen Input unter der Leitung von Reto Cadosch zum Thema Umgang mit der Faszination Bildschirm geben.
Mitarbeitende
Wie in verschiedenen Branchen auch ist die Stellenbesetzung im Schulbereich eine Herausforderung.
Unter der Leitung von Fabian Traber und anschliessend Caroline Bollhalder konnte auf das Schuljahr 2024/25 eine neue Logopädin, Anja Mannhard, für das Steinhaus eingestellt werden. Anja Mannhard war ein Jahr für die Schule Bürglen tätig. Am Aussenstandort Leimbach haben sich die beiden Lehrpersonen Ursina und Andreas Battaglia entschieden die Schule auf Ende dieses Schuljahres zu verlassen. Ab dem kommenden Schuljahr wird wiederum ein Ehepaar Olivia und Gonçalo Flores Bastos den Zyklus 2 in Leimbach leiten.
Am Aussenstandort Istighofen hat sich die Primarlehrperson der 1. und 2. Klasse, Bojana Kuhlemann, entschieden die Schule Bürglen zu verlassen. Ihre Stelle wird Bettina Kuhn übernehmen.
Im Zyklus 2 wird Gideon Lutz, welchen wir für dieses Jahr für die 3. und 4. Klasse einstellen durften, durch Janine Roth ersetzt. Sie wird im kommenden Jahr die 3. bis 5. Klasse in Istighofen leiten.
Aufs neue Schuljahr 2024/25 durften verschiedene Stellen aufgrund von Pensionierung und Mutterschaftszeiten neu oder mit Stellvertretungen besetzt werden. Zudem stand die Aufgabe im Raum, Stellen, die wir mit Stellvertretungen besetzt hatten, nach Möglichkeit fix zu besetzten.
Im Zyklus 1 kamen in verschiedenen Pensen neu Franziska Meiser (Kindergarten Pokus), Manuela Wagner (Schulische Heilpädagogin Pokus), Gabriela Speck (Kindergarten und 1./2. Klasse Fidibus) und Jasmin Signer (1./2. Klasse Fidibus) dazu. Zudem haben Simone Schallenberg, Olivia Kern und Natalie Hähni verschiedene Stellvertretungen im Zyklus 1 während des Schuljahres übernommen. Im Zyklus 2 übernahm Michael Herrli (Ping) die Klassenlehrer-Funktion von Manuela Burri, welche nach ihrer Mutterschaftszeit ein Teilpensum in Istighofen übernommen hat. Michelle Vontobel trat die offene Stelle im Unterrichtsteam Poing an. Eine weitere Mutterschaftsvertretung übernahm Alissa Müller im Team Pong. Sie wird auch im kommenden Schuljahr neben ihrem Studium in einem kleinen Pensum im Pong tätig sein.
Nach längerer Zeit gibt es bei den Unterrichtsassistentinnen Veränderungen: Auf den Semesterwechsel hat sich Dagmar Esposito nach fast acht Jahren bei uns an der Schule entschieden, kürzer zu treten. Patricia Gorsolke hat ihre Stunden im Unterrichtsteam Hokus übernommen. Nach 10 Jahren im Unterrichtsteam Pokus wagt sich Tamara Esposito an eine neue Herausforderung: Sie beginnt eine verkürzte Lehre, mit dem Ziel, anschliessend ein Studium an der Pädagogischen Hochschule aufzunehmen. Maria Oliviera und Sabrina Trenna beenden ihre Begleitungen von integrierten Sonderschülern. Zudem verlässt uns Monika Eberli (Pong). Ab Schuljahr 2025/26 wird im Unterrichtsteam Pong aufgrund von zwei integrierter Sonderschüler eine Sozialpädagogin anstelle der Unterrichtsassistenz unterstützen. Nach drei Jahren als Klassenlehrperson im Kindergarten Hokus hat sich Daniela Brivio entschieden, ab August 2025 eine neue Herausforderung anzunehmen. Allen ein ganz herzliches Dankeschön für den grossen Einsatz an unserer Schule!
Neu ins Team der Sekundarschule stiess Valentin Knes, der als Fachlehrperson in Ausbildung im Zyklus 3 startete. Pema Lodoe kam als Unterrichtsassistenz und InS-Begleiterin für ein Zwischenjahr zu uns und wird im kommenden Jahr auf die Sekundarstufe II wechseln. Verlassen hat uns Tobias Coulbourne, der auch auf die Sekundarstufe II wechselt. Larissa Keller, die als Lernlandschafts-Aufsicht in allen Teams tätig war, hat die Schule Bürglen verlassen, weil sie direkt in der Nähe zu ihrem Wohnort die Chance erhalten hat, als Unterrichtsassistentin eine InS-Begleitung zu übernehmen. Irene Schmid, die als InS-Begleiterin unterstützte, wechselt nach den Sommerferien ganz in den Primarschulbereich der Schule Bürglen.
Ausblick und Schlusswort
Lumos – 4. Kindergarten am Standort Bürglen
Die Planung der Kindergärten ist und bleibt eine kontinuierliche Herausforderung. In den vergangenen Jahren waren alle drei Kindergärten am Standort Bürglen sehr gut ausgelastet. Angesichts der sich wandelnden Herausforderungen im Kindergartenalltag und der kommenden Jahrgänge ist es eine grosse Entlastung, dass wir ab dem Schuljahr 2025/26 einen zusätzlichen Kindergarten eröffnen und in den kommenden Jahren ein neues Unterrichtsteam aufbauen können.
Im Schuljahr 2024/25 liefen die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten auf Hochtouren. So musste unter anderem für den Kindergarten ein Name gefunden werden. Dieser wurde im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt und anschliessend von einer Jury ausgewählt, die sich aus Schülerinnen und Schülern, Eltern, der neuen Kindergarten Lehrperson, dem Hausdienst und der Schulbehörde zusammensetzte. Passend zu Hokus, Pokus, Fidibus fiel die Wahl auf Lumos.
Da der neue Kindergarten in den Räumlichkeiten im Steinhaus einquartiert wird, stand für die Spielgruppe in den letzten Wochen des Schuljahres ein Umzug ins erste Obergeschoss des Steinhauses an. Dort teilt sie sich künftig die Fläche mit dem Mittagstisch. Dies wird für die nächsten zwei Jahre so sein. Im Schuljahr 2027/2028 wird dann im ersten Obergeschoss der Platz für die 1. Klasse des Lumos benötigt. So werden die Spielgruppe und der Mittagstisch für mindestens ein Jahr, allenfalls etwas länger, andere Räumlichkeiten beziehen müssen. Mit der Fertigstellung des Sekundarschulerweiterungsbau im Sommer/Herbst 2028 wird sich dann die Raumknappheit voraussichtlich entspannen. Aktuell laufen Abklärungsarbeiten, wie und wie lange der freiwerdende «Altbau» der Sekundarschule zwischengenutzt werden kann. Vorerst freuen wir uns auf den Start von Lumos im August 2025.
Schlusswort
Ein Schuljahr ist immer reich an Erlebnissen, Herausforderungen und besonderen Momenten. Im Rückblick sehen wir, wie vielfältig die Wege waren: von Projekten wie dem Tag der Muttersprachen oder der Autorenlesung, über die Auseinandersetzung mit dem Veto-Prinzip und der Medienerziehung, bis hin zu grossen Zukunftsthemen wie dem Neubau, dem Trainingsraum oder der Einführung von escola. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrpersonen und allen Mitarbeitenden ist es uns auch dieses Jahr gelungen, Schule als lebendigen Ort des Lernens, der Begegnung und des Miteinanders zu gestalten.
Mit Freude blicken wir zurück – und mit Zuversicht nach vorne: auf ein neues Schuljahr mit spannenden Projekten, auf die Eröffnung des Kindergartens Lumos und auf viele weitere kleine und grosse Schritte, die uns als Schulgemeinschaft weiterbringen. Denn eines bleibt gewiss: Lernen hört nie auf, und wir alle dürfen täglich ein Stück mitwachsen.
Ihre/Eure Schulleitungen,
Fabian Traber, Caroline Bollhalder und Philipp Frei







